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Montag, 26. Juli 2010

Atom-Alarm in Reutlingen

Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Reutlingen "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie dem CDU-Abgeordneten Ernst Reinhard Beck und den FDP-Abgeordneten Pascal Kober deutlich, dass die Menschen in ihrem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!

Aktionsbericht von den Organisator/innen

Unseren Unmut über die geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke machten wir „40 Atomkraftwerksgegner/innen“ den abwesenden Bundestagsabgeordneten Ernst Reinhard Beck (CDU) und Pascal Kober (FDP) kund.

Die zu der Aktion eingeladenen Bundestagsabgeordneten sollen sich gegen die Pläne der Bundesregierung und der Atomkonzerne stellen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Es wurde mit Tröten, Trommeln und Topfdeckeln vor den Abgeordnetenbüros der Regierungsparteien demonstriert, bei dem sich die Aktiven in wandelnde Litfaßsäulen der Marke „Atom-Alarm“ verwandelten. Die geplante Übergabe der von über 150.000 Bürgern unterschriebenen Campact Erklärung „Atomkraft abschalten“ scheiterte bei beiden Abgeordneten. Herr Beck hat aus Termingründen abgesagt und Herr Kober hat sich entschuldigt, weil er sich im Urlaub befindet. Nach der Aktion wurden Flugblätter in der Reutlinger Fußgängerzone verteilt, um über die Gefahren einer Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken zu informieren. Darüber hinaus wurde beschlossen an der Campact Aktion am 21. August „mal richtig abschalten“ teilzunehmen. Außerdem soll eine Menschenkette zwischen den Reutlinger Büros der Bundestagsabgeordneten Beck und Kober für Freitag den 17. September 2010 organisiert werden. Die Teilnehmer/innen der Aktion fühlen sich von den Atomkraftwerken (wie z.B. in Neckarwestheim) bedroht und werden deshalb weiterhin versuchen mit den beiden Volksvertretern ins Gespräch zu kommen.

Text: Oliver Kuppinger

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