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Montag, 26. Juli 2010

Atom-Alarm in Waiblingen

Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Waiblingen "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie dem CDU-Abgeordneten Dr. Joachim Pfeiffer deutlich, dass die Menschen in seinem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!

Aktionsbericht und Bilder von den Organisator/innen

Bei uns in Waiblingen wurde sehr bald klar, dass das Material nicht reichen würde, denn wir rechneten nicht mit den knapp 80 Personen, die sich zum Beginn der Aktion einfanden. So mussten wir die Plakate rationieren. Eines - nach Wahl auf den Rücken oder Bauch - musste pro Person reichen. Auch die Tröten waren sofort weg. Zm Glück hatten die Teilnehmer/innen allerlei Blecheimer, Rätschen, Trompeten und Trillerpfeifen und Topfdeckel dabei. Das Highlight war eine Pauke.

Eine der Aktiven hatte die Plakate vorbereitet und herrlich, liebevolle Strahlenschutzanzüge aus Einweg-Malerkitteln mit Radioaktivitäts-Logo gebastelt, die auch sofort angezogen waren. Außerdem gab es ein gemaltes Plakat, eine Anti-Atomfahne und ein Regenschrim mit Anti-AKW-Sonnen rundeten das Bild ab. An Kreativität und Material mangelte es bei uns in Waiblingen nicht.

Die Teilnehmer/innen wurden zunächst von uns begrüsst und anschließend wurden die Argumente des Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer auseinander genommen. Bei jeder Sprechpause des Koordinators und Moderators wurde dann laut Krach gemacht und kräftig Alarm geschlagen. Die Stimmung in Waiblingen war großartig und alle Teilnehmer/innen schlossen sich dem Sprechchor "Atom! Alarm! Abschalten!" an. Freundlicherweise erklärte sich der Kreisgeschäftsführer der CDU bereit, die Resolution und die 100 guten Gründe gegen Atomkraft entgegenzunehmen.

Atom-Alarm in Waiblingen

Atom-Alarm in Waiblingen

Atom-Alarm in Waiblingen

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